Im 21. Jahrhundert werden gesellschaftliche Ereignisse vorwiegend ökonomisch bewertet. DNA hält Wirtschaft lediglich für ein Mittel zum Zweck. Die Frage darf nicht lauten: Was können wir mit dem Budget in Bildung erreichen, sondern wie erreichen wir unsere Ziele in der Bildung. Das ist eine Frage der Einstellung. DNA hilft den Mut für diese Einstellung aufzubringen. Geld muss arbeiten, nicht für sich, sondern für die Menschen. Wer nicht weiß, was er mit seinem Geld erreichen möchte, benötigt kein Geld.
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In den USA streiten sich Anhänger von Joseph Stieglitz mit Anhängern der Regierung, welchen Zusammenhang es zwischen den Problemen der US-Wirtschaft und den Kosten des Irak Krieges gibt. Wer beweisen kann, dass der Krieg unnötige Kosten verursacht hat, hat bewiesen, dass der Krieg unnötig war.
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In Deutschland sind die Wirtschaftsprognosen von Umfrageinstituten die Indikatoren für die Stimmung der Nation. Im Alltag fallen immer wieder Sätze wie: „es mag ja einen Aufschwung geben, aber in meiner Tasche kommt er nicht an…“, oder „Ich weiß, dass nicht alles läuft, wie es sollte, aber ich muss ja meinen Lebensunterhalt verdienen…“
- In den Nachrichten ist die Nennung der vermuteten Schadenssumme ebenso wichtig wie das Ereignis an sich. Anhand der Schadenssumme wird ermittelt wie gefährlich zum Beispiel eine Flut war.
- Die Frage, wie mit einer vom Menschen verursachten oder beschleunigten globale Erwärmung umgegangen wird, wird mit finanziellen Argumenten diskutiert. Wenn mit Umweltschutz Geld verdient werden kann, ist er erwünscht. Ansonsten wird versucht auszurechnen welche Kosten entstehen, wenn die Umwelt nicht geschützt wird. Wieder: Wirtschaftlichkeit entscheidet.
- Bildung ist zunehmend ein Problem der Finanzierung. Rechnen sich Bildungskredite? Mit welchem Studium kann gut verdient werden? Welcher Konzern fördert welche Studiengänge? Das sind die Fragen, die im 21. Jahrhundert gestellt werden, wenn an Bildung gedacht wird.
Die gesellschaftlichen Themen Krieg und Frieden, Umwelt, Bildung und Kunst sind lediglich Teilaspekte von Wirtschaft geworden. Das ist arm. Es entspricht nicht einer angeblich aufgeklärten, wohlhabenden, gebildeten, modernen Gesellschaft ihre Kultur, Bildung, Umwelt der Ökonomie als Minimalfaktor zu unterwerfen.
DNA hilft den Mut zu finden, Ziele nicht nach ihrer ökonomischen Tragfähigkeit aufzustellen, sondern danach zu fragen, was die Kunst, Bildung, Ingenieurwissenschaft und Umwelt verlangt. DNA befreit von der demütigen Haltung der Altunterlegenen denen gegenüber, die es nötig haben ihr Handeln einzig und allein mit angeblicher Wirtschaftlichkeit rechtfertigen zu müssen.
DNA
Schlagworte: Bildung, Geld, Gesellschaft, Umwelt, Wirtschaft